Kunstsammeln im Wandel der Zeit

Kunst zu sammeln ist so alt wie die Kunst selbst. Schon in der Renaissance begannen wohlhabende Bürger und Adlige, Kunstwerke nicht nur zu bewundern, sondern gezielt zusammenzutragen. Die sogenannten „Kunst- und Wunderkammern“ des 16. Jahrhunderts galten als Statussymbole – eine Mischung aus Ästhetik, Wissenschaft und Macht.

Im 19. Jahrhundert wandelte sich das Sammeln: Bürgerliche Mäzene wie die Familie Rothschild oder Peggy Guggenheim im 20. Jahrhundert traten hervor. Kunstsammlungen wurden zunehmend zu Spiegeln persönlicher Interessen, nicht nur von Reichtum. Heute, im digitalen Zeitalter, hat sich der Zugang demokratisiert. Online-Galerien und Plattformen wie Gallerease ermöglichen es, Kunstwerke weltweit zu entdecken – selbst mit überschaubarem Budget.

Kunstsammeln ist damit längst nicht mehr nur ein Privileg der Reichen. Es ist Ausdruck von Haltung, Geschmack und Neugier – ein Weg, sich mit der Welt auseinanderzusetzen.

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