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Kunst als Wertanlage
Kunst als Wertanlage – zwischen Leidenschaft und Rendite
Kunst zu kaufen ist längst nicht mehr nur eine Frage des Geschmacks. Immer mehr Anleger entdecken Gemälde, Fotografien oder Skulpturen als ernstzunehmende Alternative zu klassischen Investments. Doch während Aktien und Immobilien sich in Zahlen und Renditen messen lassen, spielt bei Kunst ein weiteres, kaum berechenbares Element hinein: das Gefühl.
Tatsächlich kann sich Kunst finanziell lohnen – besonders, wenn man früh ein gutes Gespür entwickelt. Junge Künstlerinnen und Künstler, die noch am Anfang stehen, bieten oft Arbeiten zu moderaten Preisen an. Wer hier aufmerksam auswählt, kann mitunter in wenigen Jahren beachtliche Wertsteigerungen erleben. In der Tat verdreifachen manche aufstrebenden Talente ihre Preise innerhalb kurzer Zeit, wenn ihre Werke auf Resonanz stoßen und erste Sammler- oder Galeriekreise aufmerksam werden.
Allerdings: Eine wirkliche Wertanlage entsteht erst, wenn ein Künstler sich etabliert hat – also mindestens national bekannt ist und seine Arbeiten auf dem sogenannten Secondary Market, etwa bei Auktionen, gehandelt werden. Erst dort bildet sich ein nachvollziehbarer Marktpreis, der für Anleger relevant ist. Typischerweise beginnt dieser Punkt bei fünfstelligen Summen. Erst dann lässt sich von einem liquiden Kunstmarkt sprechen, auf dem Angebot und Nachfrage messbar zusammenfinden.
Trotzdem sollte man beim Sammeln den Blick nicht nur auf die Rendite richten. Kunst lebt von Emotion, vom täglichen Erleben. Wer Werke besitzt, die ihn berühren, gewinnt unabhängig vom Marktwert.
Fazit:
Es lohnt sich, junge Künstler früh zu entdecken – nicht nur, weil sich ihre Preise oft dynamisch entwickeln, sondern weil man an ihrer Entwicklung teilhat. Doch zur echten Wertanlage wird Kunst erst, wenn der Markt sie anerkennt. Bis dahin bleibt sie, im besten Sinne, das Schönste aller Risiken.

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