Die Kunst der Rahmung

Bilder richtig rahmen – Tipps, Materialien und Bezugsquellen

Ein gutes Bild verdient einen guten Rahmen. Egal ob Fotografie, Druck oder Original auf Leinwand – die richtige Rahmung schützt nicht nur das Werk, sondern unterstreicht auch seine Wirkung. Dabei geht es nicht nur um Geschmack, sondern auch um Material, Glas und handwerkliche Ausführung. Hier ein Überblick, worauf du achten solltest – und wo du gute, bezahlbare Lösungen findest.


Lokale Rahmenhandlungen – Beratung, Qualität und Individualität

Wer Wert auf persönliche Beratung und präzise Handarbeit legt, sollte eine lokale Rahmenhandlung aufsuchen. Dort bekommst du:

  • fachkundige Unterstützung bei der Auswahl von Profil, Glas und Passepartout

  • exakte Maßanfertigungen

  • die Möglichkeit, dein Werk direkt vor Ort anzupassen und zu sehen, wie verschiedene Optionen wirken

Viele kleinere Geschäfte arbeiten sehr sorgfältig und bieten faire Preise – vor allem bei Einzelstücken oder hochwertigen Arbeiten.


Boesner – die günstige Alternative für Kunstschaffende

Wenn du in der Nähe einer Boesner-Filiale wohnst, lohnt sich ein Besuch. Boesner bietet eine große Auswahl an fertigen Rahmen, Leisten, Passepartouts und Gläsern – meist deutlich günstiger als im klassischen Fachhandel. Ideal, wenn du mehrere Werke einrahmen oder verschiedene Varianten ausprobieren möchtest.

Tipp: Viele Filialen haben auch Musterrahmen zum Anfassen und Berater, die dir helfen, den passenden Stil zu finden.


Glasarten: Normal, entspiegelt, UV-Schutz

Normales Glas ist die Standardlösung – klar, günstig und robust. Allerdings spiegelt es stark, besonders bei hellen Räumen oder direkter Beleuchtung.

Entspiegeltes Glas reduziert Reflexionen deutlich und sorgt dafür, dass das Bild ruhiger wirkt. Es kann jedoch leicht milchig erscheinen, je nach Lichtwinkel.

UV-Schutzglas (oft auch als „Museumsglas“ angeboten) ist die hochwertigste Variante: Es kombiniert Entspiegelung mit einem hohen Schutz vor UV-Strahlen – wichtig, wenn das Bild an einem hellen Platz hängt oder empfindliche Farben hat.

Wer auf Langlebigkeit und optimale Sicht legt, sollte hier investieren – der Unterschied ist sichtbar.


Passepartout – Raum für das Bild

Ein Passepartout schafft optischen Abstand zwischen Bild und Rahmen. Es lenkt den Blick auf das Motiv, verhindert das Ankleben an der Glasscheibe und lässt das Werk „atmen“.
Wichtig ist die harmonische Farbwahl – meist wirken neutrale Töne (weiß, creme, grau) am besten. Der Rand sollte großzügig gewählt sein: lieber etwas breiter als zu schmal.


Rahmenprofile – Geschmackssache mit Wirkung

Rahmenprofile gibt es in zahllosen Varianten:

  • Schmale Metallrahmen wirken modern und schlicht.

  • Holzrahmen bringen Wärme und Natürlichkeit.

  • Breite Profile können klassisch oder sogar monumental wirken.

  • Schwarze oder weiße Leisten setzen starke Kontraste, während Naturholz dezenter bleibt.

Hier entscheidet der persönliche Stil – und das Bild selbst. Eine gute Faustregel: Der Rahmen sollte das Werk unterstützen, nicht dominieren.


Schattenfugenrahmen – perfekt für Leinwände

Für Leinwandbilder (also auf Keilrahmen gespannte Werke) sind Schattenfugenrahmen ideal. Sie rahmen das Bild, ohne es zu überdecken: Zwischen Leinwand und Rahmen bleibt ein kleiner Spalt – die „Schattenfuge“.
So wirkt das Werk fast schwebend und bekommt Tiefe. Besonders beliebt bei modernen Malereien, Fotografien auf Canvas oder Acrylprints.


Halbe Rahmen – minimalistische Eleganz

Die Halbe Rahmen (Firma HALBE) sind ein innovatives System aus Deutschland. Sie lassen sich von vorne öffnen, sodass du dein Bild ohne Werkzeug wechseln kannst – ideal für Sammler oder Fotografen, die regelmäßig neue Motive zeigen möchten.
Die Qualität ist hervorragend, das Design minimalistisch. Preislich liegen sie über Standardrahmen, bieten dafür aber eine langlebige, professionelle Lösung.


Fazit

Rahmung ist weit mehr als nur Dekoration – sie ist Teil der Präsentation. Wer sich Zeit nimmt, die richtige Kombination aus Rahmen, Glas und Passepartout zu wählen, bringt sein Werk erst richtig zur Geltung.

Ob du den persönlichen Service einer lokalen Rahmenhandlung nutzt, bei Boesner selbst gestaltest oder auf HALBE Rahmen setzt – das Ergebnis sollte immer eines sein: Ein Bild, das wirkt, geschützt ist und Freude macht.

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