Student, Akademie Düsseldorf, Prof. Katharina Wulff
In meiner Praxis beschäftige ich mich mit der Frage, wie ich einem Bild etwas entnehmen kann, sodass es gerade dadurch etwas gewinnt. Durch die asketische Reduktion auf die Grundmaterialien versuche ich, die Malerei und ihre Körperhaftigkeit im Raum erfahrbar zu machen sowie ihre Berührungspunkte mit Fotografie, Zeichnung und Skulptur zu erforschen. Die Arbeiten verstehen sich nicht als Abbild der Realität, sondern als Objekte im Raum, in denen Licht, Form und Oberfläche selbst zum Inhalt werden. In diesem Zusammenhang steht auch die analoge Fotografie, die als ästhetische Referenz eine ähnliche Haltung einnimmt: reduktiv, konzentriert und zeitlich verdichtet. Die monochrome Darstellung öffnet einen Raum zwischen Malerei, Skulptur und Fotografie. Linien, Spuren und Flächen werden zu Ereignissen im Raum: zu Spuren einer Bewegung, zu Sedimenten von Zeit und Ort.
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