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Rechtlicher Rahmen
Rechtliche Grundlagen
Damit Frühwerk als Plattform verlässlich, transparent und langfristig funktionieren kann, braucht es klare rechtliche Rahmenbedingungen. Diese sind bewusst einfach gehalten und orientieren sich an fairen Standards innerhalb des Kunstbetriebs.
Beteiligung und Erlösverteilung
Bei einem Verkauf über Frühwerk werden 29 % des Verkaufspreises als Plattformanteil einbehalten.
Der Versand der Werke wird zwischen Plattform und Künstler:in geteilt.
Aus dem Plattformanteil werden zusätzlich die gesetzlich vorgeschriebenen 5 % Künstlersozialabgabe (KSK) abgeführt. Rechnet man diese Abgabe ein, verbleiben 24 % netto bei Frühwerk.
Für die Künstler:innen bedeutet das konkret:
71 % des Verkaufspreises gehen direkt an euch
keine versteckten Kosten
eine deutlich höhere Beteiligung als bei klassischen Galerien, die in der Regel 50 % Provision einbehalten
Exklusivität und Planbarkeit
Die auf Frühwerk angebotenen Arbeiten müssen für einen klar definierten Zeitraum exklusiv für die Plattform reserviert werden. Dieser Zeitraum beträgt wahlweise 6 Monate oder 12 Monate ab dem Zeitpunkt der Einstellung.
Während dieser Zeit dürfen die betreffenden Werke:
nicht in Galerien ausgestellt werden
nicht privat oder über andere Plattformen verkauft werden
Diese Regelung schafft für beide Seiten Planungssicherheit:
Für Frühwerk bedeutet sie Verlässlichkeit in der Präsentation und Vermarktung, für euch eine klare Struktur und Transparenz darüber, welche Arbeiten wo verfügbar sind.
Fairer Rahmen für beide Seiten
Das Ziel dieser Regelungen ist nicht Einschränkung, sondern Verbindlichkeit. Frühwerk investiert in Sichtbarkeit, Kuratierung und professionelle Präsentation – dafür braucht es einen zeitlich begrenzten, klar definierten Rahmen. Gleichzeitig behalten Künstler:innen einen überdurchschnittlich hohen Erlösanteil und volle Kontrolle über ihre Arbeit außerhalb der vereinbarten Werke.
Die rechtlichen Grundlagen von Frühwerk orientieren sich damit an einem fairen, zeitgemäßen Modell, das sowohl den Anforderungen des Kunstmarkts als auch den realen Bedingungen junger Künstler:innen gerecht wird.

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