Absolventin, Kunstakademie Düsseldorf, Prof. Katharina Fritsch
Die Arbeiten von Jovita Majewski verbinden symbolische und materielle Vielseitigkeit mit klarer ökologischer Haltung. Was zunächst ästhetisch erscheint, entfaltet bei genauerem Hinsehen eine kritische Dimension und fordert dazu auf, das Verhältnis von Mensch und Natur zu hinterfragen. In Malerei und Installation thematisiert sie Ressourcenverlust, die Fragilität der Natur und unsere distanzierte Wahrnehmung von „Um-welt“. Politisch-ökonomische Symbole verlieren in ihren Werken ihre gewohnte Bedeutung und verweisen auf brüchige Wachstumsnarrative. Organische Formen, künstlich wirkendes Blau sowie Materialkontraste zwischen Naturstoffen und industriellen Elementen verdeutlichen die Entfremdung zur natürlichen Welt. Über ihre künstlerische Praxis hinaus engagiert sich Majewski in Projekten zum Klimawandel und plädiert für ein neues, nachhaltiges Verständnis der Beziehung zwischen Mensch und Natur.
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